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Wechselbrücke

Die Wechselbrücke (auch genannt Wechselbehälter, Wechselpritsche, Wechselkoffer) bezeichnet einen austauschbaren Ladungsträger. Optisch sieht eine Wechselbrücke aus wie der Aufbau eines ganz normalen Lkw. Im Gegensatz hierzu kann allerdings die Wechselbrücke vom Trägerfahrzeug getrennt werden.

Beim Entladen wird die Wechselbrücke auf ihren klappbaren Stützen abgestellt und von der Zugmaschine gelöst. Nun kann ein weiterer Lkw den Behälter unkompliziert anfahren und aufnehmen. Für einen Umschlag auf die Schiene sind Wechselbrücken mit speziellen Greifkanten ausgestattet.

Wo finden Wechselbrücken Verwendung?

Wechselbrücken sind auf die Maße von Europaletten genormt und finden sich hauptsächlich im intermodalen Straßen- und Eisenbahngüterverkehr wieder. Der größte Vorteil einer Wechselbrücke ist der rasche, sichere und zeitsparende Umschlag von der Straße auf die Schiene ohne eine Güterumladung. Sie kann hier die Trägerfahrzeuge „wechseln“, indem sie an einen anderen Lkw angehängt wird oder per Kran auf den Zug verladen werden.

Durch die Trennung der Wechselbrücke vom Trägerfahrzeug kann die Wechselbrücke außerdem alleinig zu einer mobilen Lagermöglichkeit umfunktioniert werden.       

Welche Arten von Wechselbrücken gibt es?

Wechselbrücken können sehr unterschiedlich aufgebaut sein, und sind hierdurch vielfältig einsetzbar. Mögliche Ausführungen sind Kofferaufbau oder auch mit Plane / Rolltor / Flügeltür oder Sonderaufbau.