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Kombinierter Verkehr

Kombinierter Verkehr (KV) ist eine Art des intermodalen Verkehrs (gebrochener Verkehr). Bei diesem werden die Vorteile verschiedener Verkehrsmittel (Bahn, Schiff und LKW) miteinander kombiniert. Zwischen diesen Verkehrsmitteln findet ein Wechsel der Ladeeinheit statt.

Kombinierte Transportketten setzen sich üblicherweise aus einem Vor-, Haupt- und Nachlauf zusammen. Vor- und Nachlauf werden mit dem Lkw durchgeführt und stellen einen kurzen Transportabschnitt dar. Der Hauptlauf ist der längste Transportabschnitt, welcher mit Eisenbahn, See- oder Binnenschiff zurückgelegt wird.

1. Kombinierter Verkehr mit unselbstständigen Ladeeinheiten

= Ladeeinheiten, die nur mit Hilfsmitteln (bspw. Motorfahrzeuge) Güter fortbewegen können. Beispiele für solche Ladeeinheiten: Container, Sattelanhänger oder Wechselaufbauten. Diese Form macht den Großteil des kombinierten Verkehrs aus. Als Synonym werden die Begriffe unbegleiteter kombinierter Verkehr / Behälterverkehr verwendet.

2. Kombinierter Verkehr mit selbstständigen Ladeeinheiten
= Ein Verkehrsmittel wird durch ein anderes Verkehrsmittel transportiert. Beispielsweise kann ein Schienenfahrzeug mithilfe eines Schiffes transportiert werden, welches über spezielle Rampen befahren und verlassen wird. Dieser Teilbereich von kombiniertem Verkehr kommt eher selten vor. Spezialformen sind der Huckepack-Verkehr, Roll-on-/Roll-off-Verkehr (Ro-Ro) oder Barge-Verkehr.

Die Softwarefamilie CarLo kann dank CarLo (Transport Management System) und dem Add-On CarLo inAIR&SEA (Luft- und Seefrachtabwicklung) alle Formen des intermodalen Verkehrs abdecken. Auch im kombinierten Verkehr kann der gesamte Transportprozess, über Vor-, Haupt- und Nachlauf hinweg, mit allen zugehörigen Frachtdokumenten und Verkehrsträgern abgebildet werden.