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Disposition

Die Wortherkunft des deutschen Begriffes Disposition stammt aus dem lateinischen „dispositio“ und bedeutet Aufteilung, Verwaltung, Plan. In der Wirtschaft ist mit der Disposition allgemein die Zuteilung und Überwachung von Diensten, Aufgaben und Waren gemeint.

Was ist Disposition in der Logistik?

Im Transport- und Logistikbereich umfasst die Disposition unter anderem die Produktion, den Materialfluss und alle Lagerprozesse (Lagerhaltung, Warenbewegungen, Kommissionierung…). In Bezug auf ein Transport Management System ist die Disposition das Disponieren von Transportaufträgen auf Zeiten, Fahrzeuge und Fahrer. Diese Begrifflichkeit existiert in Unternehmen wie Speditionen, Transportunternehmen und der verladenden Industrie.

Warum ist eine Disposition wichtig?

Die Disposition ist die Grundlage für den organisatorischen Logistikalltag, denn sie sorgt für einen Überblick über Ressourcen und Transportkapazitäten. Eine gute Disposition erzielt weniger Versandverspätungen, eine Reduzierung von Leerkilometern und somit in Folge eine erhöhte Kundenzufriedenheit.

Was macht man in der Disposition (Logistik)?

Der Mitarbeiter, der die Disposition durchführt, wird Disponent genannt, und sorgt dafür, dass Waren und Güter von A nach B transportiert werden. Die Aufgabe des Disponenten ist, zu entscheiden, wie, wann und mit welchen Ressourcen der Auftrag mit minimalem Kosten- und Zeitaufwand und unter Beachtung der verkehrsrechtlichen Vorschriften abgewickelt werden kann. Die Disposition kann beispielsweise in Excel und Pdf-Form anhand von Vorlagen und Regeln, oder unterstützt durch Software umgesetzt werden.

Software wie das Transport Management System CarLo von Soloplan kann den Mitarbeiter im Bereich der Disposition durch KI (künstliche Intelligenz) und Automatisierungen im Tagesgeschäft unterstützen und entlasten. Durch eine Kartendarstellung können Touren übersichtlich per Drag & Drop geplant werden.